
Beim Großen Preis von Miami am 4.Mai 2025 feierte Oskar Piastri seinen dritten Formel 1 sieg und baut damit seine Führung in der Weltmeisterschaft weiter aus. Sein Teamkollege Lando Norris wurde zweiter im McLaren. Piastri, der von Startplatz vier ins Rennen ging, profitierte zunächst von einem Zwischenfall zwischen Max Verstappen und Norris und setzte sich anschließend gegen Kimi Antonelli und Verstappen durch.
Verstappen, der von der Pole-Position gestartet war, musste sich nach einem Fahrfehler und strategischen Nachteilen mit dem vierten Platz hinter George Russell im Mercedes zufriedengeben.
Im Sprint-Rennen am Vortag hatte Norris den Sieg errungen, während Antonelli und Verstappen in eine Kollision verwickelt waren, die zu einer Zeitstrafe für Verstappen führte.
Abseits der Strecke sorgte das Alpine-Team für Schlagzeilen: Teamchef Oliver Oakes trat zurück, und Flavio Briatore übernahm erneut eine leitende Rolle. Zudem wird erwartet, dass Jack Doohan durch Franco Colapinto ersetzt wird, nachdem Doohan bisher punktlos blieb.
Das nächste Rennen findet vom 16. bis 18. Mai in Imola statt.
DIE ROOKIES

Die Formel-1-Saison 2025 bringt frischen Wind durch eine talentierte Rookie-Generation. Besonders im Fokus steht Kimi Antonelli, der als neues Supertalent bei Mercedes an den Start geht. Trotz seines jungen Alters zeigt er beeindruckende Reife und hat bereits starke Ergebnisse erzielt. Ebenfalls neu dabei ist Franco Colapinto, der kürzlich Jack Doohan bei Alpine ersetzte. Colapinto bringt Speed und Ehrgeiz mit und hofft, sich schnell in der Königsklasse zu etablieren. Die Rookies stehen vor der Herausforderung, sich gegen erfahrene Top-Fahrer zu beweisen – und sorgen gleichzeitig für neue Spannung in der Startaufstellung.
Monaco: Das Juwel im Formel-1-Kalender – Warum das Qualifying hier alles entscheidet

An diesem Wochenende steht die Formel 1 vor ihrer vielleicht größten Herausforderung: dem Großen Preis von Monaco. Das Fürstentum an der Côte d’Azur ist berühmt-berüchtigt für seinen engen Stadtkurs, der keine Fehler verzeiht und den Fahrern alles abverlangt. Jede Leitplanke ist hier nur Millimeter vom Reifen entfernt, und Auslaufzonen sind praktisch nicht existent.
Das Wochenende begann bereits am Freitag mit den ersten beiden freien Trainingssessions. Für die Teams ging es darum, ein optimales Setup für die einzigartigen Bedingungen in Monte Carlo zu finden. Da Überholen hier so gut wie unmöglich ist, liegt der Fokus von Anfang an darauf, das Auto für eine schnelle Runde vorzubereiten. Jede gesammelte Dateneinheit und jede vorgenommene Abstimmung kann am Ende über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.
Am Samstag steht das dritte freie Training an, bevor der Höhepunkt des Wochenendes eingeläutet wird: das Qualifying. Nirgendwo sonst im Formel-1-Kalender ist die Startaufstellung so entscheidend wie in Monaco. Die Pole Position ist hier Gold wert, denn sie ermöglicht es dem Fahrer, das Rennen von vorne zu kontrollieren und sich aus dem berüchtigten Chaos der Startrunde herauszuhalten. Wer hier von weit hinten starten muss, hat kaum Chancen, im Rennen nach vorne zu kommen, es sei denn, es gibt unvorhergesehene Zwischenfälle. Der Druck auf die Fahrer ist immens, denn jede noch so kleine Unachtsamkeit kann das Ende der schnellen Runde bedeuten und die Hoffnungen auf eine gute Startposition zunichte machen.
Der Sonntag bringt dann das eigentliche Rennen. Während anderswo Strategie und Reifenmanagement eine große Rolle spielen, ist in Monaco die Position auf der Strecke das A und O. Konzentration, Präzision und das Vermeiden von Fehlern sind entscheidend. Obwohl Überholmanöver eine Seltenheit sind, können Safety-Car-Phasen oder plötzliche Regenschauer jederzeit für unerwartete Wendungen sorgen und die Spannung bis zur Ziellinie aufrechterhalten.
Das Monaco-Wochenende ist eine Hommage an die glorreichen Zeiten des Motorsports und ein wahrer Test für Mensch und Maschine. Wer hier gewinnt, schreibt sich in die Geschichtsbücher des Sports ein. Und der Grundstein dafür wird zweifellos im Qualifying gelegt.
